„Reich beschenkt!“

Domkapitular a. D. Pfarrer i. R. Robert Beule begeht 70-jähriges Priesterjubiläum

Domkapitular a. D. Pfarrer i. R. Robert Beule begeht heute sein 70-jähriges Priesterweihejubiläum.Foto: pdp/Thomas ThroenlePaderborn, 10. August 2017. Im gesegneten Alter von 102 Jahren ist der älteste Priester des Erzbistums Paderborn reich an Glaubens- und Lebenserfahrung: Domkapitular a. D. Pfarrer i. R. Robert Beule kann heute ein besonderes Jubiläum begehen. Vor 70 Jahren empfing er das Sakrament der Priesterweihe und kann damit sein 70-jähriges Priesterjubiläum feiern. Weihbischof Hubert Berenbrinker zelebrierte dazu im Seniorenzentrum St. Elisabeth in Meschede eine Dankmesse für den Jubilar und überbrachte die Segenswünsche von Erzbischof Hans-Josef Becker. „Er ist von Gott reich beschenkt worden und wir sind durch den Priester Robert Beule reich beschenkt worden“, sagte Weihbischof Berenbrinker als Bischofsvikar für die Begleitung der Ruhestandsgeistlichen im Gottesdienst.      

Das Priestersein könne als eine „Existenz für“, als ein Dasein für Gott und im Auftrag Gottes für die Menschen beschrieben werden, führte Weihbischof Berenbrinker in seiner Predigt in der Kapelle des Seniorenzentrums aus, in dem der Jubilar lebt. „So wie Jesus, unser Hoher Priester, sein Leben hingegeben hat für die Menschen, so soll auch der Dienst eines jeden Priesters Hingabe sein für Gott und für die Menschen.“ Weihbischof Berenbrinker würdigte den Jubilar: „Du hast in deinem priesterlichen Leben versucht, in all deinem Tun und Streben, mit Gedanken, Herz und Sinn, für Gott und für die Menschen da zu sein und ihnen zu dienen. Ich bin sicher, dass Gott dich und dein ganzes Leben annehmen und vollenden wird.“  

Domkapitular a. D. Pfarrer i. R. Robert Beule wurde 1915 geboren. Am 10. August 1947 empfing er das Sakrament der Priesterweihe. Von 1947 bis 1953 war er Vikar in St. Johannes Baptist in Warburg, von 1953 bis 1955 Vikar in Herz Jesu Hörde. Anschließend war er sieben Jahre Domvikar und Vikar der Dompfarrei in Paderborn. Die längste Zeit seines Lebens hat er in Meschede gewirkt, von 1962 bis 1987 war er Pfarrer der Pfarrei St. Walburga in Meschede, danach wirkte er bis 1999als Subsidiar der Gemeinde. 1975 wurde er zum nichtresidierenden Domkapitular am Hohen Dom zu Paderborn ernannt, als solcher war er bis 1987 Mitglied des Paderborner Metropolitankapitels.