Spendenübergabe nach Benefiztour von Michael Patrick Kelly

Bonifatiuswerk und Michael Patrick Kelly unterstützen Wohnprojekt für ehemalige Drogen- und Alkoholabhängige

Scheckübergabe Michael Patrick Kelly und Monsignore Georg Austen bei der Scheckübergabe. Mit den 6.500 Euro unterstützt das Bonifatiuswerk die „Fazenda da Esperança“, ein Wohnprojekt für ehemalige Drogen- und Alkoholabhängige in Nauen in Brandenburg.BonifatiuswerkPaderborn, 18. Juli 2017. Im vergangenen Herbst war der Singer-Songwriter Michael Patrick Kelly mit seinem Spiritual-Album „RUAH“ auf einer „Charity & Peace Tour“ durch elf Kirchen in Deutschland und Österreich. Aus den Ticketerlösen hat Kelly nun 6.500 Euro an das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken übergeben, das damit die „Fazenda da Esperança“, ein Wohnprojekt für ehemalige Drogen- und Alkoholabhängige in Nauen in Brandenburg, unterstützt. Kelly und das Bonifatiuswerk fördern bereits seit mehreren Jahren die Fazenda und haben unter anderem beim Aufbau der Wohngruppen geholfen, in denen bis zu 36 Jugendliche leben.

Kelly war bereits häufiger auf der Fazenda in Nauen zu Gast, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und um sie auf ihrem Weg zu begleiten. „Was ich auf der Fazenda gesehen habe, hat mich sehr gerührt und daher unterstütze ich dieses Projekt sehr gerne“, sagte Kelly.

Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, das die Benefizkonzerte als Kooperationspartner begleitet hatte, bedankte sich für das große Engagement von Kelly. „Wir danken Michael Patrick Kelly dafür, dass er auch einen Teil der Ticketerlöse für den Bauernhof der Hoffnung, wie die Fazenda da Esperança übersetzt heißt, spendet. Dieser Ort ist für mich ein ganz besonderer, denn hier finden junge Menschen mit ihren Lebensbrüchen Solidarität und Hilfe durch den christlichen Glauben“, sagte Austen. Zugleich dankte er den Konzertbesuchern, die mit ihrem Eintritt die Spendensumme in Höhe von 6.500 Euro überhaupt erst ermöglicht haben sowie den zahlreichen Jugendlichen aus den Gemeinden, die im Anschluss an die Konzerte am Friedensgebet teilgenommen haben.

Der Aufenthalt der Jugendlichen in der Fazenda dauert etwa ein Jahr und ist weder eine klassische Therapie noch eine Verwahranstalt. Ein strukturierter Tagesablauf, Arbeit auf dem Hof und insbesondere die Gesprächsrunden und das tägliche Gebet geben ihnen die Kraft ihr Leben neu zu ordnen und sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt.