Erzbischof Becker stellt 10.000 Euro für die Menschen im Südsudan bereit

Erzbistum unterstützt die südsudanesische Gemeinde St. Johannes Baptist aus dem Katastrophenfonds

Erzbischof Hans-Josef Becker wurde vor 40 Jahren zum Priester geweiht.pdp Paderborn, 26. Juni 2017. Seit 2013 herrscht im Südsudan zwischen Armee und Rebellen ein andauernder Bürgerkrieg, der tausende Menschenleben fordert und zahlreiche Einheimische zur Flucht zwingt. Zudem sind viele Regionen von humanitärer Hilfe abgeschnitten. Erzbischof Hans-Josef Becker hat jetzt 10.000 Euro aus den Mitteln des Katastrophenfonds des Erzbistums Paderborn bereitgestellt, die der katholischen Gemeinde St. Johannes Baptist im Bistum Yei im Südsudan zugutekommen. Mit dieser finanziellen Unterstützung soll vor allem der Kauf von Lebensmitteln finanziert werden.

Im Südsudan leben, anders als im vorwiegend islamisch geprägten Sudan, neben Menschen, die sich zu lokalen Religionen bekennen, vorwiegend katholische oder anglikanische Christen. Im römisch-katholischen Bistum Yei, das zur Kirchenprovinz Juba zählt, leben etwa 450.000 Einwohner, von denen etwa 220.000 Katholiken sind.

Aus seinem Katastrophenfonds leistet das Erzbistum Paderborn immer wieder unbürokratisch Hilfe. Die Gelder fließen in der Regel entweder direkt an die Bistümer der betroffenen Gebiete, deren Arbeit von den Menschen vor Ort besonders gebraucht wird, oder an Hilfsorganisationen wie die Caritas.