„Geistliche Zentren“ im Blick

Vernetzungstreffen des Erzbistums Paderborn im „Westfälischen Industrieklub“ in Dortmund

Andrea Keinath, Maren Gödde und Monsignore Martin Reinert laden zum Vernetzungstreffen "Geistliche Zentren - Spirituelle Orte" nach Dortmund ein.pdp/ Ronald PfaffPaderborn, 11. Mai 2017. „Geistliche Zentren. Spirituelle Ort – Was kann das sein? Wie können sie aussehen?“ – diesen Fragen will ein Vernetzungstreffen am kommenden Samstag im „Westfälischen Industrieklub Dortmund“ nachgehen. Das Teilprojekt „Evangelisierung“ im Projekt Bistumsentwicklung des Erzbistums Paderborn lädt zu diesem Vernetzungstreffen ein. Die positive Resonanz ist überwältigend.

„95 Anmeldungen haben wir bis zum heutigen Tag. Weitere 70 Personen, die am Samstag verhindert sind,  haben ihr Interesse gespiegelt und erwarten gespannt die Berichte und Ergebnisse aus diesem Treffen“, freuen sich Andrea Keinath, Teilprojektleiterin, und Maren Gödde, die den Bereich spirituell-missionarische Jugendpastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat vertritt. Gemeinsam mit Monsignore Martin Reinert, Fachstelle Geistliche Begleitung, haben Andrea Keinath und Maren Gödde das Vernetzungstreffen im Westfälischen Industrieklub vorbereitet.

„Die Inhalte geben die Teilnehmer vor“, erklärt Maren Gödde, die viele Stunden damit verbracht hat, die Rückmeldungen auszuwerten, um den Wünschen der Teilnehmenden für den Tag in Dortmund (10 bis 17 Uhr) gerecht zu werden. „Bei diesem Treffen sind alle willkommen, die sich im Sinne der Evangelisierung für Geistliche Zentren und Spirituelle Orte engagieren oder interessieren“, so Andrea Keinath. Einladungen gingen an alle Hauptamtlichen im Erzbistum, an die Dekanate, Geistliche Gemeinschaften, Verbände oder einfach Menschen, die mit dem Thema beschäftigt sind.

Durch das „Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn“ sind „Geistliche Zentren“ und „Spirituelle Orte“ längst Begriffe, die auf verschiedenen Ebenen diskutiert und erprobt werden. Die Ergebnisse dieses Treffens stünden noch nicht fest, vielmehr stehe die Veranstaltung für Austausch, Diskussion, Erfahrungsabgleich und Information, betont Maren Gödde: „Wir erhoffen uns für die weitere Arbeit ganz viele Hinweise und Inpulse von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“

„Die am Vernetzungstreffen Teilnehmenden sollen sich in ihrer Sehnsucht nach mehr spirituellem Leben bestätigt wissen“, erläutert Andrea Keinath. „Förderung“ und „Ermöglichung“ seien ausdrücklich erwünscht und „Partizipation“ wird groß geschrieben.

Auch der Veranstaltungsort ist nicht ohne Grund gewählt: Auf den ersten Blick nicht kirchlich, aber in besonderer Lage in der Dortmunder Innenstadt. Das Ruhrgebiet, das erfolgreich den Strukturwandel durchlebt, ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Erzbistum Paderborn verkehrsgünstig zu erreichen. „Uns erwartet ein Veranstaltungssaal mit großen Fenstern und einem offenen Blick auf das pulsierende Leben einer Großstadt.“ Maren Gödde setzt darauf, dass auch dadurch die Kreativität angespornt wird.

Nach dem Vernetzungstreffen in Dortmund freut sich das Team Keinath, Gödde, Monsignore Reinert über Feedback und Interessenten, die sich noch mit Ideen und Erfahrungen melden. Informationen über Andrea Keinath ().

 

Hintergrund: „Westfälischer Industrieklub“
Der Strukturwandel im Ruhrgebiet ist an der Geschichte des Westfälischen Industrieklubs in Dortmund beispielhaft abzulesen. Heute finden sich viele Dienstleister unter seinen Mitgliedern – mit weiter steigender Tendenz. In den ersten Jahrzehnten nach der Gründung machten Führungskräfte aus der Montanindustrie den größten Anteil an der Mitgliedschaft aus. Sie prägten das Klubleben und seine Außenwirkung in entscheidendem Maße.   Heute steht der Klub Interessierten aus den unterschiedlichsten Branchen offen. Zu den aktuell rund 500 Mitgliedern gehören auch Freiberufler und Wissenschaftler. Der traditionsreiche Name ‚Westfälischer Industrieklub‘ soll trotz des Wandels und auch bei einer Öffnung für nicht-industrielle Mitglieder erhalten bleiben. Der Westfälische Industrieklub wurde am 13. März 1918 im Hotel Römischer Kaiser in Dortmund gegründet.