Spendenrückgang bei Müttergenesung

Paderborn, 8. Mai 2017. (cpd) Die traditionelle Sammlung am Muttertag für das Müttergenesungswerk hat im Vorjahr im Bereich des Erzbistums Paderborn einen deutlichen Einbruch an Spenden hinnehmen müssen. Rund 40.000 Euro haben katholische Verbände wie Caritas-Konferenzen und Frauengemeinschaften gesammelt – 6.000 Euro weniger als im Jahr 2015. Klaus Tintelott, Geschäftsführer der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung, appelliert an Verbände und Spender, in ihrem Engagement nicht nachzulassen und sich an der kommenden Spendenaktion am Sonntag, 14. Mai, zu beteiligen.      

In der Öffentlichkeit sei vielfach der Eindruck entstanden, dass die Finanzierung von Mütter- und Mutter-Kind-Kuren kein Problem mehr sei. „Die Kosten werden zwar von den Krankenkassen übernommen, aber bei ärmeren Familien scheitert die Kur häufig an den Nebenkosten.“ Zu diesen Kosten gehörten der gesetzlich vorgesehene Eigenanteil, aber auch Fahrt- oder Gepäckkosten. Kann eine betroffene Familie diese Kosten nicht aufbringen, stehen den Caritas-Kurberatungsstellen Sammlungsmittel des Müttergenesungswerkes zur Verfügung. Schmelzen diese Mittel weiter zusammen, kann in Zukunft in vielen Fällen nicht mehr geholfen werden.