Internationale Gäste besuchen das Bonifatiuswerk

Informationsgespräch mit dem Generalsekretär des Bonifatiuswerkes Monsignore Georg Austen

Gruppenfoto vor Landkarte Anhand einer Projektkarte über die Fördergebiete des Bonifatiuswerkes beschrieb Monsignore Georg Austen (rechts) aktuelle und bereits geförderte Projekte des Hilfswerkes. Von Lena Reiher (v.l.) begleitet war dies der erste Besuch von Adi Indra, Justin Weber und Padre Marcelo Singh nicht nur im Erzbistum Paderborn, sondern auch im Bonifatiushaus.Bonifatiuswerk / Patrick Kleibold Paderborn, 19. April 2017. Drei internationale Gäste des Erzbistums Paderborn haben vergangene Woche das Bonifatiuswerk besucht. Dort trafen sie sich zu einem Informationsgespräch mit dem Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, der ihnen einen Einblick in die Arbeit des international tätigen Hilfswerkes gab und die unterschiedlichen Hilfsarten anhand von Projektbeispielen im nordeuropäischen Raum vorstellte.

Die drei Besucher, allesamt von unterschiedlichen Kontinenten stammend, zeigten sich interessiert an den Förderprojekten in Nordeuropa. Padre Marcelo Singh aus Salta in Argentinien fand die Schilderungen von Austen, mit Blick auf Projekte in Schweden besonders spannend, da Verwandte von ihm in Södertälje leben und er das Land auch schon bereist hat. Mit Hilfe der deutschen Katholiken entstehen in Södertälje derzeit eine neue Kirche und ein kulturelles Zentrum für die katholisch-chaldäischen Christen. Unter den Besuchern waren auch der amerikanische Seminarist Justin Weber aus Milwaukee und Seminarist Adi Indra aus Australien. Indra kommt aus dem Bistum Sandhurst in Bendigo, das im 19. Jahrhundert von dem Paderborner Priester Heinrich Backhaus mitbegründet wurde. Für ihn ist spannend zu sehen, wo Teile der Wurzeln seines Heimatbistums liegen. Gemeinsam mit Padre Marcelo und Justin Weber hat er in diesem Jahr erstmals das Osterfest im Paderborner Dom mitgefeiert.

Die Gäste wurden von Patrick Kleibold, Pressereferent im Bonifatiuswerk, und Lena Reiher, Redakteurin der Presse- und Informationsstelle im Erzbischöflichen Generalvikariat, durch das Bonifatiushaus geführt. Das Diaspora-Hilfswerk unterstützt Katholiken überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben und fördert so die Seelsorge in den Bereichen der Deutschen und Nordischen Bischofskonferenz (Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island) sowie in den baltischen Staaten Estland und Lettland.