Lourdespilger aus dem Erzbistum kehren voller Eindrücke zurück

916 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Paderborn sind in diesem Jahr mit den Maltesern in Lourdes. Zum traditionellen Gruppenfoto haben sie sich am Samstag vor der Rosenkranzbasilika versammelt.Malteser / Kaiser Lourdes / Paderborn, 11. April 2017. Seit Freitag, 7. April, sind 916 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Paderborn mit den Maltesern im Marienwallfahrtsort Lourdes. Am heutigen Dienstag treten sie die Rückreise an. Wie es gute Tradition ist, klang der letzte Abend in Lourdes mit einer stimmungsvollen Lichterprozession im heiligen Bezirk aus. Und so reihten sich die Pilger aus dem Erzbistum Paderborn ein in die Pilgerschar von tausenden Menschen aus vielen Nationen – singend, betend und mit einer Kerze in der Hand.      

Bei Temperaturen von bis zu 25 Grad und kaum einer Wolke am Himmel haben die Pilgerinnen und Pilger in den letzten Tagen viele Eindrücke gesammelt, im Gebet und beim gemeinsamen Singen. Dabei sind sie als Pilgergemeinschaft eng zusammengerückt. Am Dienstag, 11.04., kehren sie wieder mit dem Sonderzug, per Flugzeug und mit dem Bus in ihre Heimat zurück. Vor den Zugpilgern liegt dann noch eine bis zu 28 stündige Fahrt, die Nacht hindurch, bis der Pilgerzug am 12. April wieder an den Bahnhöfen im Erzbistum Paderborn eintrifft.      

Ein besonderes Erlebnis für die Pilgerinnen und Pilger war auch in diesem Jahr die Liturgie des Palmsonntages. Nach der Palmweihe vor der Rosenkranzbasilika zog die Prozession feierlich in die unterirdische Basilika Pius X. ein. Allen voran Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB (r.). Gemeinsam mit vielen tausend anderen Pilgern haben sie dort die internationale Messe gefeiertMalteser / Kaiser „Großes hat der Herr an mir getan“ – unter diesem Leitspruch steht die diesjährige Malteser Pilgerfahrt. In Lourdes haben die Pilger über Palmsonntag mehrere Gottesdienste gefeiert. Insbesondere an der Grotte, an der vor über 150 Jahren dem Bauernmädchen Bernadette Soubirous die Mutter Gottes erschienen ist. Die internationale Messe am Palmsonntag bildete traditionell den Höhepunkt der Malteser Wallfahrt.      

Außergewöhnlich früh war die Pilgerfahrt in diesem Jahr ausgebucht: Schon Ende Januar standen über 100 Interessierte auf der Warteliste. In der Folge haben die Malteser alle Hebel in Bewegung gesetzt, um möglichst viele Pilger mit nach Lourdes nehmen zu können. Und so war der Sonderzug, mit dem die Pilger anreisten, mit über 650 Menschen bis auf den letzten Platz belegt. Mit einem Charterflug reisten 190 Pilger an, 30 Menschen mit einem Linienflug, über 30 weitere mit einem Bus. Organisiert wurde die Wallfahrt wieder durch den Lourdes Pilgerdienst der Malteser, für den Thomas Ohm aus Dortmund als Wallfahrtsleiter sowie Franz Anton Becker aus Paderborn als Geschäftsführer verantwortlich sind.      

Mehr als fünf Millionen Menschen pilgern Jahr für Jahr nach Lourdes, dem größten europäischen Wallfahrtsort. Im Jahre 2008 haben die Malteser die Organisation der Familienwallfahrt im Erzbistum Paderborn übernommen.