Unterstützung der Gemeinden im Bereich der Ökumene

Erzbischof Becker beruft neue Mitglieder der Bistumskommission für Ökumene

Die Bistumskommission für Ökumene im Erzbistum Paderborn fördert den geistlichen Ökumenismus in den Gemeinden. V.l.n.r.: Gertrud Weßling (Werther), Helena Kassel (Siegen), Dechant Josef Dieste (Halle), Erhard Kretschmer (Siegen), Pfarrer i. R. Gisbert Wisse (Arnsberg), Pfarrer Wolfgang Winkelmann (Siegen), Pfarrer Ansgar Schocke (Dortmund), Dr. Andreas Burger (Dortmund), Konrad Nagel-Strotmann (Paderborn), Monsignore Dr. Michael Hardt (Leiter), Pfarrer Bernhard Brackhane (Bielefeld).pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 7. April 2017. Die Bistumskommission für Ökumene traf sich am Freitag im Haus Maria Immaculata in Paderborn. Mit dabei waren zwei neue Mitglieder, die Erzbischof Hans-Josef Becker neu berufen hat: Pfarrer Ansgar Schocke aus Dortmund und Erhard Kretschmer aus Siegen. Ausgeschieden aus der Bistumskommission sind Helena Kassel aus Siegen, die seit 2004 in der Kommission mitgearbeitet hat, und Gertrud Weßling aus Werther, die seit 2008 die Arbeit der Kommission unterstützte. Weiterhin scheidet Dr. Andreas Burger aus Dortmund aus der Kommission aus, deren Mitglied er seit 2012 war.      

Die Mitglieder der Bistumskommission für Ökumene im Erzbistum Paderborn werden auf Vorschlag der Sprecher der drei Kooperationsräume des Erzbistums von Erzbischof Hans-Josef Becker für eine Amtszeit von vier Jahren berufen. Eine erneute Berufung ist möglich. Die von der Bistumskommission getroffenen Beschlüsse haben den Charakter von Empfehlungen an den Erzbischof.  

Mitglieder der Bistumskommission für Ökumene im Erzbistum Paderborn sind: Monsignore Dr. Michael Hardt (Vorsitzender), der auch die Fachstelle Ökumene im Erzbischöflichen Generalvikariat leitet und zudem Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik ist, außerdem Pfarrer Bernhard Brackhane (Bielefeld), Domkapitular Dechant Josef Dieste (Halle), Erhard Kretschmer (Siegen), Pfarrer Ansgar Schocke (Dortmund), Konrad Nagel-Strotmann (Paderborn), Pfarrer Wolfgang Winkelmann (Siegen) und Pfarrer i. R. Gisbert Wisse (Arnsberg).  

Aufgabe der Kommission ist es vor allem, ökumenische Impulse vor Ort in den Gemeinden weiterzugeben. Dies geschieht etwa durch regionale ökumenische Studientage, die bereits in Schwerte, Siegen und Meschede stattgefunden haben. Die Studientage bieten auch die Gelegenheit, Möglichkeiten zur Gründung ökumenischer Gemeindepartnerschaften vorzustellen oder Ergebnisse des ökumenischen Dialogs zu vermitteln. Die Förderung des geistlichen Ökumenismus in den Gemeinden ist eine der Hauptaufgaben der Kommission. Dazu gehört auch die Überarbeitung der Richtlinien für die ökumenischen Gottesdienste. Schon seit längerem ist die Kommission damit befasst, das Reformationsgedenken 2017 als ökumenischen Akzent in den Pfarrgemeinden stark zu machen. Entsprechende Gottesdienstvorlagen sind an die Pfarrer der Gemeinden versandt worden.

Die Mitglieder der Kommission für Ökumene treffen sich viermal im Jahr, einmal jährlich findet eine Begegnung mit dem Ständigen Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Evangelischen Landeskirche von Westfalen statt. Darüber hinaus arbeiten zwei Delegierte in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen mit.