Ein Baptisterium für die Pfarrkirche St. Agnes in Hamm

Professor Dr. Stiegemann informiert über Leuchtturm-Projekt des Erzbistums Paderborn

Im Chorraum der Pfarrkirche St. Agnes in Hamm ist ein besonderer Ort für die Taufe geplant, ein Baptisterium, das eine Ganzkörpertaufe möglich macht.PlanzeichnungPaderborn / Hamm, 8. Februar 2017. In der Pfarrkirche St. Agnes in Hamm ist ein ganz besonderes Leuchtturm-Projekt des Erzbistums Paderborn geplant: Im Chorraum der ehemaligen Franziskanerklosterkirche St. Agnes soll ein Baptisterium, ein besonderer Ort für die Taufe, entstehen. Die Taufe hat für Christen eine große Bedeutung, denn durch das Sakrament der Taufe treten Menschen ein in die Gemeinschaft der Christen, der Taufempfang öffnet die Pforte zu neuem Leben. Auch das „Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn“ sieht die Wichtigkeit des Taufsakraments. Der Leiter des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Paderborn, Professor Dr. Christoph Stiegemann, wird am Mittwoch, 22. Februar 2017, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Agnes das Projekt vorstellen.      

Durch eine von Professor Norbert Radermacher (Berlin) entworfene architektonisch-künstlerische Gestaltung der Taufstelle in der Pfarrkirche St. Agnes in Hamm soll die Bedeutung und große Wertschätzung des Taufsakraments ausgedrückt werden. Die geplante Neugestaltung durch ein Baptisterium wird durch das Erzbistum Paderborn als ein Leuchtturm-Projekt mit Strahlkraft gesehen. Die in der ehemaligen Franziskanerklosterkirche St. Agnes geplante Taufanlage ermöglicht eine Ganzkörpertaufe, wie sie in der frühen Kirche üblich war. Im geplanten Baptisterium soll die Taufberufung eines Christen einen sichtbaren und erfahrbaren Ausdruck finden.  

„Nicht weniger, eher mehr an gläubigen Hoffnungen sollen aus dem neuen Taufort in der Kirche St. Agnes hervorsprudeln und in das Leben aller hinein sickern, die diesen Ort aufsuchen. Zusammen mit dem Erzbistum Paderborn möchten wir das für St. Agnes und weit darüber hinaus realisieren“, so der Leiter des Pastoralverbundes Hamm-Mitte-Osten, Pfarrer Bernd Mönkebüscher, in einem Informationsflyer. Er freut sich, dass der Leiter der Kommission für kirchliche Kunst im Erzbistum Paderborn das Projekt genauer vorstellt.