K3 – Citypastoral als „Vorbildlicher Arbeitsort in der Stadt" ausgezeichnet

Das K3 in Siegen bringe neues Leben und neue Arbeit an einen Ort, aus dem sich der Einzelhandel zurückgezogen habe

Auch von Außen sorgt das K3 für Aufmerksamkeit.pdp Siegen, 4. Januar 2017. Die Preisträger des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt" stehen fest. Die zehn Sieger-Bauwerke stehen in den Kommunen Bielefeld, Bonn, Düsseldorf, Hilden, Köln und Siegen. Prämiert werden Gebäude und Gebäudekomplexe aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel, gewerbliche Dienstleistungen sowie Mischnutzungen. In Siegen wurde das K3 – Citypastoral ausgezeichnet. Die CityPastoral Siegen bringe auf vorbildliche Weise neues Leben und neue Arbeit an einen Ort, aus dem sich der Einzelhandel zurückgezogen habe. Die Einrichtung solle die Pastoralarbeit näher an den Menschen und ihr städtischen Alltagsleben heranrücken.

Das Stadtentwicklungsministerium hatte den Preis in Kooperation mit der Architektenkammer NRW, der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutschen Handwerkskammertag erstmals ausgelobt. Aus 39 eingereichten Projekten wählte eine unabhängige Jury die insgesamt zehn vorbildlichen Bauten als Preisträger aus. Arbeitsorte haben oftmals den Ruf, praktisch, aber wenig attraktiv zu sein. Dass in den letzten Jahren durchaus neue, architektonisch herausragende und städtebaulich gewinnbringende Bauwerke in diesem Bereich in Nordrhein-Westfalen entstanden sind, beweisen die Siegerprojekte.

„Wir wollen zeigen, dass Arbeitsorte nicht zwingend an die Ränder der Städte geplant werden müssen, sondern Bestandteil unseres städtischen Lebens sein können“, erklärte Bauminister Michael Groschek. „Es soll deutlich werden, dass auch Gewerbestandorte in vielerlei Hinsicht einen Beitrag zur Stadt- und Quartiersentwicklung sowie zur Planungs- und Baukultur leisten können und sollen." Mit der Auszeichnung werden Bauten in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt, die ansonsten wenig Beachtung finden. „Mit dem Preis möchten wir den Blick auf herausragende Gewerbebauten lenken, die nicht nur ansprechend gestaltet sind, sondern auch ideal ins Stadtbild passen", erläuterte der Präsident der Architektenkammer Nordrhein Westfalen, Ernst Uhing. „Diese Bauwerke sind zugleich Visitenkarte der Unternehmen, inspirierender Arbeitsplatz für die Beschäftigten und ein Gewinn für unsere Städte."

Für das Verfahren konnten Neubauten, Modernisierungen, Restaurierungen, Umstrukturierungen und Umbauten eingereicht werden. Die Objekte mussten in NRW liegen und zwischen dem 1. Oktober 2011 und dem 30. September 2016 fertig gestellt worden sein. Der Vorsitzende der unabhängigen Jury, Professor Johannes Ringel, sagte anlässlich der Auszeichnung: „Aus den Einreichungen konnten wir eine spannende Mischung unterschiedlichster Bauten diskutieren. Wichtig war uns die gelungene Einbindung von Gewerbebauten in den urbanen Kontext, ohne dabei die Qualität der Gestaltung und die Funktionalität aus den Augen zu verlieren.“ Weitere wichtige Bewertungsmerkmale waren die Gestaltung der Freiflächen im Umfeld der Gewerbestandorte sowie die ökologisch-energetische Qualität. „Das Ergebnis zeigt einen guten Querschnitt vorbildlicher Gewerbeobjekte in Nordrhein-Westfalen“, fasste Professor Ringel zusammen.

Die Auszeichnung erfolgt durch die Verleihung einer Urkunde und einer Gebäudeplakette im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung am 6. März 2017 im Museum K21 in Düsseldorf. Die ausgezeichneten Objekte werden anschließend in einer Broschüre und einer Ausstellung dokumentiert.

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