Vertrauensvolle und sensible Aufgabe

Dr. Petra Lillmeier ist Ansprechperson bei sexuellem Missbrauch im kirchlichen Bereich

(V.l.n.r.) Generalvikar Alfons Hardt, Dr. Petra Lillmeier, Dr. Franz Kalde.pdp / Thomas ThroenlePaderborn, 16. Dezember 2016. „Ich bin dankbar, dass wir in Ihnen eine weibliche Ansprechperson für mögliche Opfer eines sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich gefunden haben. Ich wünsche Ihnen für ihre wichtige und zugleich sensible Aufgabe Gottes reichen Segen.“ Mit diesen Worten überreichte Generalvikar Alfons Hardt die von Erzbischof Hans-Josef Becker unterzeichnete Ernennungsurkunde an Dr. Petra Lillmeier. Die Pädagogin und Dozentin im Institut für Lehrerfortbildung in Essen Werden ist so zur Ansprechperson für Hinweise auf tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht eines sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen sowie an erwachsenen Schutzbefohlenen durch Kleriker oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst bestellt. Offizialatsrat Dr. Franz Kalde bleibt weiterhin Erzbischöflicher Beauftragter im Erzbistum Paderborn für diese Fälle. Dr. Lillmeier wird mit den Menschen in Kontakt treten, die ausdrücklich einen weiblichen Gesprächspartner wünschen.      

Mit der Benennung einer weiblichen Ansprechperson entspricht das Erzbistum Paderborn den von den deutschen Bischöfen beschlossenen „Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und erwachsener Schutzbefohlener durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“. Dr. Lillmeier nimmt ihre Aufgabe in enger Abstimmung mit dem Erzbischöflichen Beauftragten wahr und steht insbesondere als Ansprechperson für die Menschen zur Verfügung, die mit einer Frau sprechen wollen.