Weihbischof König firmt 29 Erwachsene in Dortmund

29 Erwachsene feierten mit Weihbischof Matthias König, hier mit Pater Siegfried Modenbach SAC, den Empfang des Firmsakramentes in der Propsteikirche in Dortmund.pdp Dortmund, 1. Dezember 2016. 18 Frauen und 11 Männer haben als Erwachsene am Montag aus den Händen von Weihbischof Matthias König das Sakrament der Firmung empfangen. Damit wurden sie während des festlichen Gottesdienstes in der Propsteikirche in Dortmund vollständig in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen.

„Sie haben Menschen getroffen, die Sie mit einem starken Glauben berührt haben“, sprach Weichbischof Matthias König die Firmbewerber an. Als Erwachsene hätten sie zu Taufe und Firmung gefunden, obwohl der Glaube bei vielen in ihrem bisherigen Leben zunächst keine Rolle gespielt habe. „Auf diesem Weg in den christlichen Glauben haben Sie Menschen an Ihrer Seite gehabt, die das weitergaben, von dem sie selber erfüllt sind“, sagte Weihbischof König. So werde immer wieder deutlich, dass der Glaube die Kraft habe, Menschen zu berühren. Die Firmbewerber rief er dazu auf, nun ihrerseits ebenfalls Zeugen für die frohe und lebensspendende Botschaft des Evangeliums zu sein.

Zweimal im Jahr lädt das Erzbistum Paderborn erwachsene katholische Christen, die sich firmen lassen möchten, zu einer eigenen Firmfeier ein. Im Winter findet diese immer am Beginn der Adventszeit in der Propsteikirche in Dortmund statt. Zehn der Neugefirmten kamen diesmal aus dem Dekanat Dortmund. Weitere stammen aus den Dekanaten Hagen-Witten, Unna, Lippstadt-Rüthen Bielefeld-Lippe, Emschertal, Hellweg, Siegerland sowie aus den Nachbarbistum Essen und sogar aus der Schweiz.

Während die Firmpaten den Firmkandidaten eine Hand auf die Schulter legten, zeichnete Weihbischof Matthias König ihnen mit Chrisam-Öl ein Kreuz auf die Stirn.pdp Zum Empfang des Sakraments bildeten die Firmkandidaten einen Kreis um den Altar, wo ihnen der Weihbischof die Hand auflegte und sie salbte. Mit dieser Geste werden dem Gefirmten die Gaben des Heiligen Geistes zugesprochen.

Musikalisch gestaltet wurde der Firmgottesdienst vom Kirchenchor des Pastoralverbunds Bergkamen und von Lukas Borgschulte an der Orgel. Die nächste Firmung für Erwachsene findet im Frühjahr - nach Pfingsten - in Paderborn statt. 

 

Hintergrund: Firmung 

In der Firmung wird das, was in der Taufe eines Menschen grundgelegt wurde, vollendet und bekräftigt. Die Firmung gehört neben Taufe und Eucharistie zu den Eingliederungssakramenten. Durch die Firmung wird der einzelne gestärkt und beauftragt zu einem bewussten Leben als Christ in der Nachfolge Jesu. Spender des Firmsakramentes ist in der Regel der Erzbischof oder einer seiner Weihbischöfe. Die Spendung des Sakramentes erfolgt durch Handauflegung und Salbung der Stirn des Firmkandidaten mit Chrisam. Dabei spricht der Bischof den Firmling mit seinem Taufnamen an und sagt: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“. Der Firmling wird durch einen Firmpaten begleitet. Das Mindestalter für den Empfang des Firmsakramentes liegt in Deutschland bei zwölf Jahren. Während der Vorbereitung auf den Empfang des Firmsakramentes, die sich oft über mehrere Monate erstreckt, helfen Firmbegleiter den Firmbewerbern, ihren Glauben zu vertiefen und die Bedeutung des Firmsakramentes kennen zu lernen.