22 neue Präventionsfachkräfte

Große Resonanz auf Präventions-Angebot des Erzbistums Paderborn

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme zur Präventionsfachkraft im Konrad-Martin-Haus in Paderborn.pdp Paderborn, 28. November 2016. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz aus allen Bereichen des Erzbistums“, betonte Karl-Heinz Stahl, Präventionsbeauftragter im Erzbistum Paderborn. Er konnte 22 Priester, Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sowie Ehrenamtliche zur Qualifizierungsmaßnahme zur Präventionsfachkraft in Paderborn begrüßen.

Die Umsetzung der Präventionsordnung ist im Erzbistum Paderborn mit den Präventionsschulungen bereits sehr gut angelaufen. 23.000 Frauen und Männer wurden in den letzten drei Jahren geschult. Die Qualifizierungsmaßnahmen zur Präventionsfachkraft sind ein nächster Schritt, um alle kirchlichen Rechtsträger zu unterstützen, die Präventionsordnung und deren Ausführungsbestimmungen umzusetzen.

Mit einer zweitägigen Fortbildungsveranstaltung wurden nun Frauen und Männer für diese Aufgabe qualifiziert. „Ziel ist es, die Präventionsfachkraft in der Fachkompetenz und in der Handlungsfähigkeit zu stärken”, so Karl-Heinz Stahl.

Neben der Vermittlung von vertiefenden Informationen zum Thema „sexualisierte Gewalt in Institutionen sowie Grundlagen der Krisenintervention im Vermutungs- oder Mitteilungsfall” erlernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie eine Verankerung von Präventionsmaßnahmen in den Einrichtungen möglich ist und welche Rolle ihnen als Präventionsfachkraft zukommt.

Zur Präventionsfachkraft können nur Personen benannt werden, die eine pädagogische, psychologische oder beraterische Ausbildung bzw. Zusatzqualifikation abgeschlossen haben.