Prioritäten gemeinsam gestalten

Foto: Menschen im Gespräch in einem Lagerraum Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig (3. v. l.) mit Vertretern der Caritas Olpe in der Werthmann-Werkstatt in Attendorn.Von links: Andreas Mönig (Werkstattleiter), Christoph Becker (Vorstand Caritas Olpe), Josef Lüttig (Diözesan-Caritasdirektor), rechts im Hintergrund Uli Mertens (Leitung Caritas-Zentrum Attendorn) und Johannes Koch (focus-Leitung).Caritas OlpePaderborn,16. November 2016 (cpd). Ein positives Zwischenfazit ihrer Besuche bei den 23 Orts- und Kreis-Caritasverbänden im Erzbistum Paderborn haben der Caritas-Vorsitzende Domkapitular Dr. Thomas Witt und der Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig gezogen. Die Gespräche seien von gegenseitiger Wertschätzung und einem offenen Miteinander geprägt gewesen, sagte Lüttig nach dem 13. Besuch, der nach Olpe ging. Gemeinsam mit der Verbands- und Vorstandsreferentin Britta Elena Ricken nutzten sie die Besuche zum Austausch über die strategische Ausrichtung sowie die allgemeine und wirtschaftliche Entwicklung des jeweiligen Verbandes. Zudem konnten sie gemeinsam mit den Ortsverbänden neue Herausforderungen identifizieren und konkrete Absprachen über Entwicklungen und Projekte vereinbaren.

Gruppenbild vor Plakat Im September besuchte die Spitze des Diözesan-Caritasverbandes den Caritasverband Brilon (von links): Domkapitular Dr. Thomas Witt (Vorsitzender), Heinz-Georg Eirund (Vorstand Caritas Brilon) und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig.Caritas BrilonEin Thema in den Gesprächen der Verantwortlichen des Spitzenverbandes mit Vorständen und Räten der Orts- und Kreis-Caritasverbände war auch die Umsetzung der 2015 vom Vorstand des Diözesan-Caritasverbandes neu gesetzten Prioritäten. Demnach sollen die Themen „Armut als bleibende Herausforderung erkennen“, „Caritas als Teil kirchlicher Sorge um den Menschen aktiv gestalten“ sowie „Rahmenbedingungen für eine menschenwürdige Gesellschaft mitgestalten“ die Arbeit der Caritas im Erzbistum Paderborn bis 2019 maßgeblich bestimmen. Vorstände und Caritasräte der örtlichen Verbände lobten das offene und kooperative Gespräch. Die Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband solle intensiviert werden, so der Wunsch aller Beteiligten.

Im Zuge des 100-jährigen Jubiläums im Jahr 2015 überprüfte der Verband selbstkritisch seine eigenen Leistungen und entwickelte gemeinsam im Dialog die eigene Identität und das Profil weiter. Daran wolle man nun nahtlos anschließen, gemeinsam eine Bestandsaufnahme machen und weitere Schritte planen. „Wir nehmen viele Anregungen von den Besuchen mit und können auch unsererseits Impulse geben. Wichtig aber ist immer, das verantwortliche Handeln der örtlichen Caritas-Akteure zu würdigen und wertzuschätzen“, sagte Lüttig.