Generalvikar besucht neues Datenschutzzentrum

Katholische Datenschützer arbeiten in Räumen der Kommende Dortmund

Generalvikar Alfons Hardt (2.v.l.) besuchte das neue Katholische Datenschutzzentrum (KDSZ) mit Sitz in der Kommende Dortmund und begrüßte dort dessen Leiter Steffen Pau (1.v.l.) sowie die weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.pdpDortmund, 16. November 2016. Das neue Katholische Datenschutzzentrum (KDSZ) der nordrhein-westfälischen (Erz-)Bistümer Köln, Paderborn, Aachen, Essen und Münster hat in der Kommende Dortmund seinen Sitz. Am Dienstag besuchte der Paderborner Generalvikar Alfons Hardt, der auch Vorsitzender des KDSZ-Verwaltungsrates ist, dort die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mit der Einrichtung eines zentralen Datenschutzzentrums hatten die nordrhein-westfälischen (Erz-)Bistümer ihr Engagement im Datenschutz mit Wirkung zum 1. September 2016 gebündelt. In der Kommende haben die sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inzwischen ihre Büros bezogen. Geleitet wird das Zentrum, das vom Land NRW als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt wurde, von Steffen Pau. Der 44-jährige Volljurist nimmt die Aufgaben des Diözesandatenschutzbeauftragten für den Bereich der (Erz-)Diözesen Köln, Paderborn, Aachen, Essen und den in NRW gelegenen Teil des Bistums Münster wahr. Dabei stellt das Datenschutzzentrum die Einhaltung der Datenschutzordnungen sicher. Darüber hinaus werden entsprechende Beratungen und Schulungen angeboten. Ob Kindertagesstätte, Kirchengemeinde, Krankenhaus oder Gemeindeverband - das neue Datenschutzzentrum ist in Fragen des Datenschutzes für alles zuständig, was einen katholischen Rechtsträger hat.

Nach dem Grundgesetz ist die katholische Kirche berechtigt, den Bereich des Datenschutzes eigenverantwortlich zu regeln. Dabei kann jede Diözese – soweit ein am staatlichen Recht orientierter Datenschutzstandard gewährleistet ist – sowohl ein eigenes Datenschutzrecht setzen, als auch eine eigene Datenschutzaufsicht durch einen entsprechenden Datenschutzbeauftragten ausüben.