Sich auf die Wirklichkeit Gottes ausrichten

Erzbischof Hans-Josef Becker begeht dreizehnten Jahrestag seiner Amtseinführung als Erzbischof von Paderborn

In der Heiligen Messe anlässlich des Jahrestages seiner Amtseinführung dankte Erzbischof Hans-Josef Becker für Gottes Weggeleit.Foto: pdpPaderborn, 28. September 2016. Am 28. September 2003 wurde Erzbischof Hans-Josef Becker als 66. Bischof und vierter Erzbischof des Erzbistums Paderborn eingeführt. Anlässlich des dreizehnten Jahrestages seiner Amtseinführung feierte der Paderborner Oberhirte mit zahlreichen Mitarbeitern des Erzbischöflichen Generalvikariates, des Offizialats, des Diözesan-Caritasverbandes und Gläubigen aus dem Erzbistum im Hohen Dom die Heilige Messe. „Vom Tag meiner Weihe an habe ich die Kraft Ihres Gebets für mich gespürt. Ich weiß mich bis heute davon getragen“, sagte er zu Beginn des Gottesdienstes.      

Erzbischof Hans-Josef Becker feierte mit zahlreichen Mitgliedern des Metropolitankapitels, mit Mitarbeitern des Erzbischöflichen Generalvikariates, des Offizialats, des Diözesan-Caritasverbandes und Gläubigen aus dem Erzbistum die Heilige Messe zu seinem Amtsjubiläum.Foto: pdp„Jesus war von der Wirklichkeit Gottes geprägt“, sagte Erzbischof Becker in seiner Predigt. Diese sei größer als alles, was die Erde dem Menschen biete. Jesus habe in einer lebendigen Beziehung zu Gott gestanden und dabei erlebt, von Gott geliebt zu sein, führte der Paderborner Oberhirte weiter aus. „Diese Erfahrung können auch wir beim Durchschreiten der Heiligen Pforten nachempfinden, die in der gesamten Weltkirche im außerordentlichen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit noch bis Dezember 2016 geöffnet sind. Das Durchschreiten dieser ‚offenen Türen‘ bringt uns den Neuanfang nahe, zu dem Gott uns immer wieder einlädt. Wir werden von Gott mit offenen Armen aufgefangen und dürfen alles vor ihn bringen. So sind wir aufgerufen, diesen Neuanfang auch im Alltag fortzuführen und uns auf die Wirklichkeit Gottes auszurichten“, sagte Erzbischof Hans-Josef Becker zum Abschluss seiner Predigt.  

„Wir gehen gemeinsam mit Erzbischof Hans-Josef Becker in sein vierzehntes Jahr als Erzbischof“, so Dompropst Monsignore Joachim Göbel im Namen des Metropolitankapitels und der Mitarbeiter.Foto: pdpZu Beginn der Eucharistiefeier hatte Dompropst Monsignore Joachim Göbel Erzbischof Hans-Josef Becker zum dreizehnten Jahrestag seiner Amtseinführung als Paderborner Erzbischof im Namen des Metropolitankapitels und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gratuliert. „Dieser Tag ist ein persönlicher Anlass, um zurückzublicken. Aber es ist auch ein Tag für uns alle. Denn wir gehen gemeinsam mit unserem Erzbischof in das vierzehnte Jahr seiner Amtszeit.“ Ein Oberhirte führe und leite nicht nur eine Diözese, es gebe daneben Zahlreiches, was „Bürde und Würde des Amtes“ sein könne. „Als Gläubige des Erzbistums Paderborn setzen wir hinter all das ein großes ‚Danke‘“, so der Dompropst.

„Ich freue mich, dass Sie mich heute in meinem Dank nicht alleine lassen“, erwiderte Erzbischof Becker. „Ich danke für alles, was ich in meiner bisherigen Amtszeit an Gutem, aber auch an konstruktiver Kritik erfahren habe. Und ich blicke mit großer Zuversicht ins ‚neue Jahr‘.“