43. Malteser Wallfahrt zur Muttergottes nach Werl

Gruppenbild Bischof Josef Clemens (m.) aus Rom zelebrierte das Hochamt bei der 43. Malteser Wallfahrt zur Muttergottes nach Werl.Malteser/Kaiser Werl / Paderborn, 20. September 2016 (Malteser). Bei bestem Wetter machten sich Pilger aus der gesamten Erzdiözese Paderborn am Sonntag auf, um mit den Maltesern zum 43. Mal zur Muttergottes nach Werl zu pilgern. Hauptzelebrant war Bischof Josef Clemens aus Rom, der aus Siegen-Weidenau stammt. Gemeinsam mit Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg, Malteser Diözesanseelsorger, und Diakon Heinz-Jürgen Nolde, Ortsseelsorger der Malteser in Emscher-Ruhr, feierte Bischof Clemens mit rund 600 Pilgerinnen und Pilgern das Hochamt.

Gruppenbild 600 Wallfahrer pilgerten mit den Maltesern in diesem Jahr nach Werl.Malteser/Kaiser Anschließend stärkten sich die Pilger bei einem gemeinsamen Mittagessen, das die Malteser aus Altenbeken mit ihrer Feldküche zubereitet hatten. Dr. Wolf van Lengerich, Diözesanleiter der Malteser in der Erzdiözese Paderborn, dankte den vielen Helferinnen und Helfern für die vorbildliche Organisation: „Wieder hat der Madrigalchor Werl das Festhochamt mitgestaltet. Wieder haben die Malteser aus Werl großartige Arbeit bei der Vorbereitung geleistet. Wieder wurde die Stadthalle durch die Malteser aus Balve und Iserlohn-Menden vorbereitet. Wieder helfen beim Sanitätsdienst die Malteser aus Fröndenberg, Siegen und Warstein und auf dem Parkplatz und bei der Prozession die Malteser aus Arnsberg und Dortmund.“ Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg lud die Pilger anschließend ein, sich schon einmal die kommende Malteser Wallfahrt nach Lourdes im Kalender zu markieren: Diese findet vom 6. bis 12. April 2017 statt.

Gruppenbild Sicherten die Pilgerfahrt ab und leisteten Sanitätsdienst (v.l.): Edelbert Biermann, Benjamin Teicher, Tobias Teicher, Manuel Birkenhauer, Andrea Birkenhauer, Klaus Borreck, Gertrud Pater, Thomas Birkenhauer, Christian Vogel, Heiner Westermann, Gerd Teicher.Malteser/Kaiser Anschließend an das Mittagessen zog die Pilgerschar von der Stadthalle in einer großen Prozession zurück zur Basilika, singend und betend und mit einer Rose in der Hand. Diese wurde als Zeichen der Dankbarkeit vor der Basilika eingesammelt und anschließend symbolisch mit den jeweils persönlichen Anliegen vor die Gottesmutter gestellt. Mit einer Abschlussandacht klang die 43. Malteser Wallfahrt nach Werl aus.

Aus Sicht des Malteser Sanitätsdienstes war es ein erfreulich ruhiger Tag ohne Verletzungen oder Kreislaufprobleme, berichtet Einsatzleiter Gerd Teicher, Stadtbeauftragter der Malteser für Werl und Soest: „Wir können froh sein, dass es jetzt nicht mehr so heiß ist wie noch vor wenigen Tagen, denn dann hätten wir jede Menge Kreislauffälle, die es zwischendurch zu behandeln gilt.“