500 grüne Früchte am roten Zukunftsbaum

Viel Bewegung am Stand des Erzbistums Paderborn beim Katholikentag in Leipzig

Am Ende der Veranstaltung zierten den roten "Zukunftsbaum" 500 grüne Früchte. Die Standbesucher hatten darauf ihre Talente notiert.pdp Paderborn/Leipzig, 28. Mai 2016. Am Ende waren es über 500 grüne Früchte, die den roten „Zukunftsbaum“ am Stand des Erzbistums Paderborn beim 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig zierten. Die vielen Besucherinnen und Besucher am Stand hatten sie dort angeheftet und mit ihren Talenten beschriftet, die sie als Christen in Kirche und Welt einbringen. Auf diese Weise entstand das Bild eines großen Reichtums.

Mit dem Zukunftsbaum, an dem Talente wachsen, hatten die Standgestalter einen wichtigen Inhalt des Zukunftsbildes für das Erzbistum Paderborn aufgegriffen. Das Zukunftsbild war entsprechend häufig Thema in den Gesprächen, die am Stand geführt worden. „Menschen aus anderen Diözesen wollten wissen, wie unser Zukunftsprozess aussieht, und berichteten gleichzeitig von ihrem Prozess“, so Clemens Huerkamp vom Diözesankomitee.

Matthias Kolk aus der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat war sehr zufrieden mit der Lage des Standes: "Da wir unmittelbar an einer belebten Straße lagen, kamen auch viele Leipziger vorbei und wollten von uns wissen, warum es uns wichtig ist, beim Katholikentag dabei zu sein", sagte er. "So kamen viele interessante Gespräche zustande.“

Zufrieden mit den Tagen des Katholikentages waren auch Barbara Bogedain und Michael Bogedain von der ErwachsenenBildung im Erzbistum Paderborn, die die Internetseite „Orte verbinden“ vorstellten. „Menschen gefiel die grundsätzliche Idee, Orte in ihrem pastoralen Raum zu identifizieren und mit einem Weg zu verbinden“, so Michael Bogedain. „Eine Internetseite zur technischen Umsetzung ist dafür erst der zweite Schritt.“

Dr. Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München-Freising, besuchte den Stand des Erzbistums. pdp Am Stand des Erzbistums ließen sich zudem zahlreiche bekannte Gesichter blicken: Mit Dr. Reinhard Kardinal Marx, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen und dem Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode besuchten drei ehemalige Paderborner Weihbischöfe den Stand des Erzbistums. Von Seiten der Politik waren Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Carsten Linnemann, Bundestagsabgeordneter aus Paderborn, zu Gast.

Gleich drei Auftritte hatte der Konzertchor der Mädchenkantorei am Hohen Dom zu Paderborn, unter anderem ein Konzert in der neuen Leipziger Propsteikirche Sankt Trinitatis zusammen mit der Schola Cantorum Leipzig und dem Mädchenchor am Kölner Dom. Auf dem Programm der Mädchenkantorei stand das "Duo Seraphim“ von Tomas Lui de Victoria, das „Tota pulchra es" von Maurice Duruflé und das "Salve Regina" von Javier Busto. Für Klaus Wallraths Chorimprovisation "Jeruschaljim" verteilten sich die Sängerinnen im ganzen Kirchenraum.

Sylvia Löhrmann (links), Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, am Stand des Erzbistums (mit Barbara Bogedain).pdp    Viel Applaus bekam die Mädchenkantorei am Hohen Dom für ihren Auftritt in der Leipziger Propsteikirche.pdp Viele Standbesucher nutzten die Gelegenheit, ihre Talente an den "Zukunftsbaum" zu heften.pdp