„Es war richtig, diesen Weg zu gehen”

Erzbischof Hans-Josef Becker sagte zu, Empfehlungen aus der Diözesanen Pastoralwerkstatt verbindlich festzuziehen.pdp Paderborn, 29.Juni 2013. Mit einer Eucharistiefeier im Heinz Nixdorf MuseumsForum ist am Samstag die Diözesane Pastoralwerkstatt im Erzbistum Paderborn zu Ende gegangen. Erzbischof Hans-Josef Becker feierte den Gottesdienst am Mittag mit den 430 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zuvor wurden die Empfehlungen präsentiert, die die Werkstatt in den vorangegangenen Tagen erarbeitet hatte. Sie sollen Eingang finden in jene Rahmenbedingungen, die Erzbischof Becker im Herbst 2014 zum Abschluss des diözesanen Prozesses „Perspektive 2014“ verbindlich für die Pastoral im Erzbistum festschreiben wird.

In einer ersten Reaktion äußerte der Erzbischof „nachdenkliche Dankbarkeit“ für das, was im Verlauf der Diözesanen Pastoralwerkstatt geschehen und erarbeitet worden sei. „Da kommt ein mächtiger Auftrag auf uns zu“, stellte er fest. „Doch ich stehe dazu, dass es richtig war, diesen Weg zu gehen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten in ihren Beratungen vielschichtige Empfehlungen formuliert, fuhr er fort. Bei all dem sei aber ein hohes Maß an Identifikation mit den Anliegen des Erzbischofs spürbar geworden. „Das zu erleben, war ein Erlebnis“, so der Erzbischof.

Im Abschlussgottesdienst überreichten die Leiter der vier Perspektivgruppen Erzbischof Hans-Josef Becker symbolisch Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen.pdp Die Aufgabe, vor der das Erzbistum angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen stehe, sei durch die Pastoralwerkstatt präziser geworden, sagte er weiter. Nun müsse es darum gehen, die Ergebnisse in eine Richtung zu bringen und zu erheben, wo die Werkzeuge am besten angesetzt werden sollten. „Mit dem, was uns jetzt zur Verfügung steht, werden wir es schaffen“, so die zuversichtliche Bilanz von Erzbischof Becker.

Der Erzbischof erhielt nach seinem Statement eine bunte Schraube, die er symbolisch mit einem großen Schraubenschlüssel auf einer Bistumskarte festzog. Dazu sagte er: „Der Schraubenschlüssel, den wir dank der Pastoralwerkstatt in die Hand bekommen haben, soll einvernehmlich und im Dienst der Einheit der Ortskirche eingesetzt werden.“ Die Teilnehmer lud er dazu ein, den Bericht von der Werkstatt in die Pastoralen Räume des Erzbistums zu tragen. Als Andenken an die Tage in Paderborn erhielten auch sie eine große Schraube.

Im Abschlussgottesdienst wurden Eindrücke der viertägigen Veranstaltung gemeinsam vor Gott getragen. "Wir dürfen dankbar sein, zur Kirche Gottes zu gehören", sagte Erzbischof Becker.pdp Im Abschlussgottesdienst sagte Erzbischof Becker: „Wir sollten uns dankbar erweisen, dass wir zur Kirche Jesu gehören dürfen. Ich glaube fest daran, dass Gott uns auf dem Weg unsere Diözese begleitet.“ Konzelebranten waren Generalvikar Alfons Hardt, Prälat Thomas Dornseifer und Domvikar Monsignore Dr. Michael Bredeck. Im Verlauf des Gottesdienstes überreichten die Leiter der vier Perspektivgruppen Erzbischof Becker symbolisch die im Verlauf der Werkstatt erarbeiteten Ergebnisse.