In seiner Predigt erinnerte Dompropst Dr. Wilhelm Hentze an den am 1. Februar verstorbenen Weihbischof em. Paul Consbruch.Paderborn, 8. Februar 2012. Das Metropolitankapitel und Erzbischof Hans-Josef Becker schritten am Mittwoch Abend vor dem Sarg des verstorbenen Weihbischofs em. Paul Consbruch in den Hohen Dom zu Paderborn. Der Vespergottesdienst wurde als Totengebet für den am 1. Februar nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorbenen Weihbischof im Erzbistum Paderborn gefeiert. Dompropst Dr. Wilhelm Hentze stand als Offiziant dem Gottesdienst vor, an dem zahlreiche Priester, Ordenschristen und Gläubige im Gedenken an Weihbischof em. Consbruch teilnahmen.
Zunächst versammelte sich das Domkapitel im Paradiesportal des Paderborner Domes und zog dann vor dem Sarg mit Weihbischof em. Paul Consbruch in das Gotteshaus ein. Den Domvikaren, dem Domkapitel und Erzbischof Hans-Josef Becker folgten zwei Ministranten, die den Bischofsstab und die Mitra des verstorbenen Weihbischofs trugen. Hinter ihnen ging ein Priester, der den Kelch von Weihbischof em. Consbruch trug, dann Dompropst Dr. Wilhelm Hentze als Offiziant der Vesper. Am Ende des Zuges folgte der Sarg mit Weihbischof em. Paul Consbruch, der vor dem Altar aufgebahrt und mit Kelch, Stola, Mitra und Stab geschmückt wurde.
Zu Beginn des Vespergottesdienstes wurde der Sarg von Weihbischof em. Paul Consbruch vom Metropolitankapitel in den Hohen Dom geführt.In seiner Homilie sagte Dompropst Dr. Hentze, dass der verstorbene Weihbischof em. Paul Consbruch vor genau 31 Jahren im Paderborner Dom zum Bischof geweiht worden sei, am 8. Februar 1981. „Heute steht sein sterblicher Leib in einem Sarg vor dem Altar, an dem er so oft Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus gefeiert hat“, so Dompropst Dr. Hentze. Der Verstorbene dürfe nun Gott anschauen, da Gott ihn als sein geliebtes Kind angeschaut und berufen habe. Weihbischof Consbruch habe als gläubiger Christ mit beiden Beinen auf der Erde gestanden und habe gewusst, dass Gott je größer sei als alle menschlichen Vorstellungen. „Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass Paul Consbruch im Tod zu dem gegangen ist, der ganz die Wahrheit und die Liebe ist“, so Dompropst Dr. Hentze. „Wir wollen Gott loben und danken, dass wir den Menschen, Christen, Priester und Bischof Paul Consbruch kennen und einen Teil seines Lebens mit ihm unterwegs sein durften.“
Am Donnerstag, 9.2., wird um 9 Uhr im Hohen Dom zu Paderborn Erzbischof Hans-Josef Becker die hl. Eucharistie (Requiem) für den verstorbenen Weihbischof em. Paul Consbruch feiern. Die Verabschiedung (mit Einsegnung) beginnt um 15 Uhr in der Katholischen Pfarrkirche St. Johannes Evangelist zu Stockkämpen bei Halle. Die Beerdigung findet im Anschluss daran statt auf dem unmittelbar bei der Pfarrkirche gelegenen Friedhof.