Kolpingjugend DV Paderborn als fairer Verband ausgezeichnet

v.l.: Projektreferentin Hildegard Schäfer, Diözesanleiterin Victoria Angelkorte, Diözesanleiter Andreas Riedl, Diözesanleiter Fabian Schäfer und Jugendbildungsreferent Philipp AshtonKolpingjugend Paderborn, 16. November 2016. Am Samstag, den 12.11.2016 wurde die Kolpingjugend während ihrer Diözesankonferenz als fairer Verband ausgezeichnet. Im Rahmen des Gottesdienstes, welcher vom BDKJ Diözesanseelsorger Thomas Bensmann zelebriert und vom Arbeitskreis Spirituelles der Kolpingjugend vorbereitet wurde, überreichte die Projektreferentin Hildegard Schäfer die Auszeichnung an die Diözesanleitung.

Schon seit vielen Jahren engagiert sich die Kolpingjugend im Bereich fairer und nachhaltiger Konsum. So ist u.a. der faire Tatico Kaffee schon lange ein fester Bestandteil bei Veranstaltungen.

Die Kolpingjugend DV Paderborn, hat im Februar 2015 den Entschluss gefasst, sich um die Auszeichnung als fairer Verband zu bewerben. Dazu hat sie Verbesserungsvorschläge in den Bereichen Lebensmittel und Materialbeschaffung eingereicht. So verpflichtet sie sich, dass es bei sämtlichen diözesanen Veranstaltungen und Projekten faire Süßigkeiten, Obst aus der Region oder aus dem Bio-Anbau, sowie Getränke einer regionalen Brauerei gibt. Im Bereich der Materialbeschaffung wird im Diözesanbüro auf Nachhaltigkeit und auf den Öko-Büro-Bedarf gesetzt. Bei Verbrauchsmaterialien wird auf recycelte Produkte und den blauen Umweltengel geachtet.

Das Thema „Nachhaltigkeit“ zieht sich seit über einem Jahr wie ein roter Faden durch die diözesane Ebene. So wurde sich bereits im Herbst 2015 in einem Studienteil zum Thema: „Fairer Handel mit dem Schwerpunkt der Kakaoproduktion“ befasst. Auf der diesjährigen Herbstdiözesankonferenz wurde der Vauß Hof in Scharmede besichtigt. Dabei konnten die Teilnehmer viel Wissenswertes über einen Bio Bauernhof, sowie über solidarische Landwirtschaft erfahren.

Die Kolpingjugend DV Paderborn freut sich über die Auszeichnung und sieht diese als Ansporn, den Blick nicht nur auf sich selbst zu richten, sondern auch auf andere zu schauen, denen es vielleicht nicht so gut geht und denen schon durch Kleinigkeiten geholfen werden kann - ganz im Sinne Adolph Kolpings.