Praxiserfahrung im Traumberuf

Kita gGmbH Hochsauerland-Waldeck und Hellweg begrüßen angehende Erzieherinnen

Erzierherinnen im Anerkennungsjahr Viktoria Kern schneidet mit drei Kindern Äpfel und Birnen in Stücke, die später auf einem Spieß mit Schokolade überzogen werden.Gemeindeverband Kath. Kirchengemeinden HellwegSoest, 21. Dezember 2017. Im zweiten Anlauf fand Viktoria Kern (29) schließlich doch noch ihren Traumberuf: Seit Anfang August ist die angehende Erzieherin in der katholischen Kindertageseinrichtung St. Albertus in Lippetal-Hovestadt tätig. Seitdem genießt sie jeden Tag mit den Kindern. „Zuvor habe ich eine kaufmännische Ausbildung gemacht: Da habe ich aber festgestellt, dass mich dieser Beruf dauerhaft nicht erfüllt. Mit den Kindern erlebe ich ständig etwas Neues: Kein Tag ist wie der andere“, erklärt die angehende Erzieherin, während sie  „Für mich ist es eine tolle Herausforderung, die Kinder auf ihren ersten Schritten zu begleiten und entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern.“

Neben Viktoria Kern geben die Katholische Kindertageseinrichtungen gem. GmbHs Hochsauerland und Hellweg weiteren 45 angehenden Erzieherinnen die Möglichkeit, im Zuge ihres Anerkennungsjahres die nötige Praxiserfahrung zu sammeln. Bei einem ersten Willkommenstreffen betonte Katharina Kasperkiewicz, die als Pädagogische Regionalleiterin für die katholischen Kindertageseinrichtungen in Erwitte, Geseke und Lippstadt zuständig ist, dass es viele gute Gründe für das Anerkennungsjahr bei den beiden Kita-Gesellschaften gebe: Beispielsweise könne man den Erzieherinnen im Anerkennungsjahr nach vollendeter Ausbildung diverse Perspektiven bieten, unter anderem eine unbefristete Anstellung sowie vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. „Zudem stellen wir in unseren Einrichtung eine qualifizierte Begleitung durch geschulte Praxisanleiter sicher: Diese werden durch das Kolpingbildungswerk Paderborn in sechs Modulen gezielt auf diese Aufgabe vorbereitet.“ Die Bandbreite der Ausbildung reiche von den rechtlichen Grundlagen bis zur Gestaltung professioneller Mitarbeitergespräche.

Zudem würden die Pädagogischen Regionalleitungen in den jeweiligen Berufskollegs ihre Erfahrungen aus den katholischen Kindertagesstätten mit einbringen, so dass der ständige Austausch zwischen Theorie und Praxis gewährleistet sei: Gleichzeitig sei es in den Einrichtungen der Kita gGmbH Hochsauerland-Waldeck und Hellweg natürlich auch möglich, in drei Jahren die praxisorientierte Ausbildung (PIA) zu machen. „Besonders freuen wir uns, wenn sich schon die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für das FOS-Praktikum in unseren Einrichtungen entscheiden: So haben wir frühzeitig die Möglichkeit, die potenziellen Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen“, erklärt die Pädagogische Regionalleitung. Darüber hinaus betonte Katharina Kasperkiewicz, dass die angehenden Erzieherinnen auch für die Kindertagestätten ein großer Gewinn seien: „Uns ist es wichtig, den Erziehrinnen im Anerkennungsjahr schon viel Verantwortung zu übertragen: Schließlich handelt es sich bei ihnen um ausgebildete Fachkräfte, die viel frisches Wissen mit in unsere Einrichtungen bringen.“