"Ökumene auf dem Weg"

Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationsgedenken in evangelischer und katholischer Kirche in Schmallenberg

Erööfnung des ökumenischen Gottesdienstes in der ev. ChristiskircheJ. GesperSchmallenberg. In einem eindrucksvollen ökumenischen Gottesdienst begingen evangelische und katholische Kirchengemeinden in Schmallenberg und Eslohe am Sonntag, 8.Oktober 2017, das Reformationsjubiläum. „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort“ - mit diesem Ohrwurm aus Dieter Falks Pop-Oratorium „Luther“ gab am Sonntagmorgen der Ökumenische Singkreis aus Schmallenberg in der evangelischen Christuskirche das Startsignal für den gemeinsamen Gottesdienst.

Die Prozession mit dem Versöhnungkreuz zieht von Kirche zu KircheJ. GesperVon dort zog man dann in einer Prozession, mit einem Versöhnungskreuz aus Holz an der Spitze,  trotz Regens den Weg zur kath. St. Alexander-Kirche. Die geplante Gebetsstation in der Synagogenstraße wurde allerdings – dem Wetter geschuldet – in den alten Teil von St. Alexander verlegt. Alle weiteren katholischen Gottesdienste zu dieser Uhrzeit wurden – mit Genehmigung des Paderborner Erzbischofs - ausgesetzt, so dass alle Christen im Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe Gelegenheit hatten, diesen gemeinsamen Gottesdienst mitzufeiern.

In einer bewegenden Dialogpredigt zeigten Pfarrer Jürgen Rademacher und Pfarrer Erik Richter Dialogpredigt in St. AlexanderT. Richterdie Aspekte der ökumenischen Zusammenarbeit auf. Sie gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass  dieses Ereignis nicht einmalig, sondern erstmalig sein möge, dass ihm also weiter Gottesdienste ähnlicher Art folgen sollen. Das Christuswort im Evangelium vom Weinstock und den Reben zeige deutlich, dass wir als Christen zusammengehören; dass wir in der Taufe gemeinsame Wurzeln haben.

Symbolisch zündeten Superintendent Stefan Berk und Dechant Georg Schröder sieben Kerzen für sieben formulierte Selbstverpflichtungen an, die deutlich machen, dass die ökumenische Zusammenarbeit weitergehen soll. So heißt es unter der Überschrift: „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ unter anderem, „das katholische und evangelische  Christen von der Perspektive der Einheit und nicht  der Spaltung ausgehen sollen“ oder auch, Dechant Schröder entzündet die letze Kerze als Symbol für die ök. SelbstverpflichtungT. Richter„dass sie sich gemeinsam einsetzen lassen für Gerechtigkeit und Frieden und gegen die soziale Not in der Welt.“

Den vollständigen Text Selbstverpflichtungen können Sie unter www.pv-se.de ansehen oder auch herunterladen.


Mit dem Lied "Bleib bei mir, Herr"  vom MGV Cäcilia gesungen  und einem gemeinsamen Segen endete eine Feier, die so im weiten Umkreis noch nicht stattgefunden hat.

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