Pastoraler Raum Dortmunder Westen auf dem Weg

Dortmund, 1. Dezember 2015. Unter dem Leitwort „Türen öffnen“ stand die große Auftaktveranstaltung des Pastoralen Raumes Dortmunder Westen. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Lohnhalle der ehemaligen Zeche Germania begannen die katholischen Kirchengemeinden in Marten, Oespel-Kley, Bövinghausen und Lütgendortmund den insgesamt rund zweijährigen Weg zur Pastoralvereinbarung. Die vier Chöre im Pastoralverbund trugen zur musikalischen Gestaltung bei und setzten damit einen besonderen Akzent. Der Ort - ein ehemalige Zeche - für die Feier außerhalb einer Kirche wurde mit Blick auf die zentrale Lage im Pastoralen Raum und die Bergbautradition im Ruhrgebiet sehr bewusst gewählt. Darüber hinaus steht das Gelände auf „Germania“ auch für Wandel und Veränderung, denn heute wird es unter der Überschrift „Die Chancengeber“ in Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfs (CjD) als Einrichtung zur Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung junger und erwachsener Menschen genutzt.

Weit mehr als 400 Menschen aus allen fünf Gemeinden haben sich auf den Weg gemacht und mussten schon ein wenig zusammenrücken, damit alle in der Lohnhalle Platz finden konnten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen als Stärkung gab es eine Fotoaktion für Erwachsene und eine Malaktion für Kinder, um dem Pastoralen Raum „ein Gesicht zu geben“, nämlich ihr eigenes.

Dekanatsreferentin Elisabeth Beschorner moderierte anschließend auf der Bühne eine kleine Runde, in der Pfarrer Guido Hoernchen, Mitglieder des Pastoralteams, des Gesamtpfarrgemeinderates (GPGR) und auch die beiden vom Bistum beauftragten Berater über ihre eigenen Erwartungen und Erfahrungen bei der Zusammenarbeit erzählten und Gemeindemitglieder etwas mehr über die nächsten Schritte auf dem gemeinsamen Weg erfahren konnten. Auch Bastian Lauf, der als Gemeindereferent ab 1. April 2016 das Pastoralteam im Dortmunder Westen verstärkt, nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen und bekannt zu machen. „Nicht nur die Auftaktveranstaltung selbst, sondern auch schon die Planung und Vorbereitung haben die Zusammenarbeit aller Beteiligten sehr bereichert“, ist Dr. Michael Lippa, GPGR-Vorsitzender im Pastoralverbund, überzeugt. „Die nächste gemeinsame Aktion aller fünf Gemeinden findet schon am Sonntag, dem 3. Januar 2016, statt. Dann laden wir nachmittags zeitgleich in allen Kirchen zum „Tag der offenen Kippen“ in weihnachtlich stimmungsvoller Atmosphäre ein.“