Zusammenarbeit im pastoralen Raum

Lichtmesstreffen der katholischen Kirche in Dortmund

Gut besucht war am Freitagabend das Lichtmesstreffen der Katholischen Stadtkirche Dortmund (v.l.): Propst Andreas Coersmeier, Meinolf Kopshoff, Katholisches Stadtbüro, Referent Stephan Lange und Claudia Lechleitner, Sprecherin der Laien.pdpDortmund, 3. Februar 2012. „Kirche ist bunt – Das Wissen und Können der Vielen“, hieß das Thema am Freitagabend beim traditionellen Lichtmesstreffen der katholischen Kirche in Dortmund. Rund 200 Vertreter aus katholischen Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen nahmen am  Gottesdienst in der Propsteikirche und dem anschließenden „Abend der Begegnung“ im Katholischen Centrum teil. 

Dabei ging es besonders um die Beiträge der „Laien“ zur Entwicklung der katholischen Kirche in Dortmund. Referent Stephan Lange, Leiter der Abteilung Erwachsenen- und Gemeindepastoral im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn stellte die Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den größeren pastoralen Räumen vor. Für das Dekanat Dortmund sind seit 2010 zehn pastorale Räume mit dem zukünftigen Sitz des Leiters und einem Zeitpunkt der Errichtung festgelegt worden. Der pastorale Raum bildet ein Netzwerk von sich ergänzenden und zusammen arbeitenden Gemeinden und „pastoralen Orten“, wie Kindergärten oder Altenheimen. „Es geht um ein buntes Bild einer Kirche, die zukunftsfähig ist“, so Stephan Lange. Das Ziel sei es, Kirche vor Ort an den Lebensthemen der Menschen zu entwickeln. 

Auf den pastoralen Raum beziehen sich alle Planungen, die von der Frage geleitet sind, wie sich kirchliches Leben zukünftig in der Großstadt gestalten lässt. Differenzierte Zugänge zu Glaube und Kirche sollen in vielfältigen Formen möglich sein. Dabei geht es unter anderem darum, Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Milieus in geeigneter Weise anzusprechen. Es gebe viel konkrete Nächstenliebe im Alltag und man müsse die Menschen ermuntern, sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen und ihr Engagement ermöglichen. An einem Schaubild entwickelte Stephan Lange die denkbaren Strukturen einer solchen vernetzten Arbeit im pastoralen Raum.