Paderborn, 5. März 2010. Erzbischof Hans-Josef Becker hat sich mit einem Schreiben an die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Erzbistum Paderborn gewandt. Darin beschreibt er den weiteren Weg der Fortschreibung der pastoralen Räume, nachdem er Anfang des Jahres die Grenzen dieser Räume verbindlich festgelegt hatte.
Erzbischof Becker kündigte für jede Einheit eine Planungsphase von etwa zwei Jahren an, an deren Ende eine „Pastoralvereinbarung“ stehen solle. Diese solle Übereinkünfte und Planungen festhalten und damit die Grundlage des gemeinsamen Handelns vor Ort verbindlich umschreiben. Die Vereinbarung werde gemeinsam mit dem Erzbistum geschlossen, um zum Ausdruck zu bringen, „dass es angesichts der zu treffenden Entscheidungen einen engen Schulterschluss aller Beteiligten und Verantwortlichen braucht“.
Für die Planungsphase werde es viel konkrete Unterstützung geben, so der Erzbischof weiter. Jeder pastorale Raum erhalte einen „Leitfaden“ als Hilfe für alle notwendigen Schritte auf dem Weg zur Pastoralvereinbarung. Außerdem könnten die Leiter der pastoralen Räume beraterische Hilfe bei der Umsetzung dieses Leitfadens anfordern. Schließlich würde unter dem Arbeitstitel „Starterpaket“ derzeit eine große Anzahl an Methoden und Arbeitsschritten für die Planungen im neuen pastoralen Raum entwickelt. Darin enthalten seien Hilfen für alle wesentlichen Bereiche der Seelsorge wie die Gestaltung der pastoralen Praxis, Verwaltung, Kommunikation oder Finanz- und Immobilienplanung.
Brief des Erzbischofs im Wortlaut