Freitag, 22. September 2017

24. Woche im Jahreskreis, 38. Kalenderwoche

Stundenbuch: 4. Woche Bd. Im Jahreskreis

Mauritius u. Gefährten, Märt. der Thebäischen Legion (280-305)

Hinweis:
Der hier zur Verfügung gestellte liturgische Kalender berücksichtigt nicht die Eigenfeiern im Erzbistum Paderborn. Ein Überblick über diese Eigenfeiern steht hier zur Verfügung.

1 Tim 6,3b-12; Ps 49,6-9.17-20; Lk 8,1-3

Lesung (1 Tim 6,3b-12)

Du aber, ein Mann Gottes, strebe nach Gerechtigkeit


3b
Mein Sohn!
Wer sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn,
   und an die Lehre unseres Glaubens hält,
4



der ist verblendet;
er versteht nichts,
   sondern ist krank
   vor lauter Auseinandersetzungen und Wortgefechten.

Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen,
5



üblen Verdächtigungen und Gezänk
   unter den Menschen, deren Denken verdorben ist;
diese Leute sind von der Wahrheit abgekommen
und meinen, die Frömmigkeit sei ein Mittel,
   um irdischen Gewinn zu erzielen.

6
Die Frömmigkeit bringt in der Tat reichen Gewinn,
   wenn man nur genügsam ist.
7
Denn wir haben nichts in die Welt mitgebracht,
   und wir können auch nichts aus ihr mitnehmen.
8 Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.

9


Wer aber reich werden will,
   gerät in Versuchungen und Schlingen,
er verfällt vielen sinnlosen und schädlichen Begierden,
   die den Menschen ins Verderben und in den Untergang stürzen.
10

Denn die Wurzel aller Übel ist die Habsucht.
Nicht wenige, die ihr verfielen,
   sind vom Glauben abgeirrt und haben sich viele Qualen bereitet.
11


Du aber, ein Mann Gottes,
   flieh vor all dem.
Strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben,
   Liebe, Standhaftigkeit und Sanftmut.
12



Kämpfe den guten Kampf des Glaubens,
ergreife das ewige Leben,
   zu dem du berufen worden bist
   und für das du vor vielen Zeugen
   das gute Bekenntnis abgelegt hast.


Antwortpsalm (Ps 49,6-9.17-20)

R Selig, die arm sind vor Gott;
denn ihnen gehört das Himmelreich. - R


6
Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten, *
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?

7
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz *
und rühmen sich ihres großen Reichtums. - (R)

8
Loskaufen kann doch keiner den andern *
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen

9
- für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, *
für immer muss man davon abstehn -. - (R)

17
Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird *
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;

18
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, *
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab. - (R)

19
Preist er sich im Leben auch glücklich *
und sagt zu sich: «Man lobt dich, weil du dir’s wohl sein lässt»,

20
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab, *
die das Licht nie mehr erblicken. - R


Evangelium (Lk 8,1-3)

Einige Frauen begleiteten Jesus und die Zwölf und unterstützten sie mit dem, was sie besaßen


1


In jener Zeit
   wanderte Jesus von Stadt zu Stadt
   und von Dorf zu Dorf
   und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes.

Die Zwölf begleiteten ihn,
2

außerdem einige Frauen,
   die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte:
Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren,
3


Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes,
Susanna und viele andere.
Sie alle unterstützten Jesus und die Jünger
   mit dem, was sie besaßen.