15/06 - Tag der offenen Tür: Schwestern laden ins Bergkloster Bestwig ein

Trommeln, singen, tanzen: Am Samstag, 2. Juli, laden die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel von 11 bis 18 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ins Bergkloster Bestwig ein. Dabei geben die Ordensschwestern Einblicke in das Klosterleben und stellen ihre internationale Arbeit vor. Auch die Einrichtungen öffnen ihre Türen: So informiert die Tischlerei SMMP an diesem Tag ausgiebig über das Thema Einbruchsschutz. Die ambulant betreute Senioren-WG gibt Einblick in ihren Alltag. Und die angehenden Ergo- und Physiotherapeuten der Bildungsakademie für Therapieberufe bieten praktische Übungen an.

Wer die Klosterkirche, die Krypta und den Gästebereich des Klosters noch nicht kennt, hat an diesem Tag Gelegenheit, an einer Führung teilzunehmen. Im Kapitelsaal informieren die Schwestern über die Geschichte ihrer Gemeinschaft und ihre Aufgaben in Deutschland, Bolivien, Brasilien, Mosambik, Rumänien und den Niederlanden. Unter der Überschrift „Heute noch ins Kloster gehen?“ erklären Schwester Franziska Lennartz und Schwester Theresita Maria Müller, warum das Ordensleben eine spannende Alternative ist. Das Mittagsgebet um 12.15 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche ist offen gestaltet.

Schwester Theresita Maria Müller bietet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter dem Motto „Drums alive!“ einen Trommelworkshop mit Pezzibällen an. An Kinder ab vier Jahren wendet sich auch ein Workshop zur Ordensgründerin Maria Magdalena Postel. „So wollen wir alle Generationen ansprechen und zu uns einladen“, sagt die stellvertretende Provinzoberin Schwester Maria Martha Horstschräer.

Im Vorraum der Kirche ist eine Ikebana-Ausstellung zu sehen. Die Ikebana-Meisterin Schwester Walburga Maria Thomes gibt im Bergkloster schon seit vielen Jahren Kurse zu dieser fernöstlichen Gestaltungskunst mit Pflanzen. Schwester Theresia Lehmeier führt in das meditative Tanzen ein. Und Schwester Irmgardis Vitz verkauft unter anderem selbstgemachte Marmeladen und Liköre aus dem Klosterladen.

Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt. Zum Angebot der Klosterküche gehören Spezialitäten vom Grill, Waffeln und Kuchen. Im wahrsten Sinne „ausklingen“ wird der Tag um 16.30 Uhr mit dem Konzert des Veeh-Harfen-Orchesters aus Haltern am See in der Klosterkirche.

Anlass des Tages der offenen Tür ist der 200. Geburtstag der Gründerin des heute selbstständigen deutschen Ordenszweiges, Schwester Placida Viel. Sie hatte 1862 in Heiligenstadt die erste deutsche Ordensniederlassung gegründet. Die Schwestern begehen diesen Geburtstag mit verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen eines Festjahres, das im September endet. Auch im Bergkloster Heiligenstadt gibt es am 21. August einen Tag der offenen Tür.

Adresse: Zum Bergkloster 1, 59909 Bestwig