31/03 - Jugendliche brauchen Förderung

Die Situation von jungen Menschen, die Schwierigkeiten haben, nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu finden, hat sich in NRW in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Laut aktuellem Arbeitslosenreport der Wohlfahrtsverbände in NRW, ist die Zahl der Teilnehmer an Berufsausbildungsmaßnahmen seit 2011 um ein Drittel Prozent gesunken. Gleichzeitig ist die Zahl der unversorgten Bewerber, die auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle waren, zwischen 2011 und 2014 deutlich angestiegen.

Besorgniserregend ist, dass junge Menschen, die den Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht direkt schaffen und auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind, große Probleme haben, wieder unabhängig von dieser Unterstützung zu werden. Landesweit bezogen laut Arbeitslosenreport im Juni 2014 ca. 41 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zwischen 15 und 25 Jahren bereits seit vier Jahren und länger Hartz IV-Leistungen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes, Domkapitular Dr. Thomas Witt, die Bedeutung der Förderangebote für solche jungen Menschen betont, die den direkten Zugang zum regulären Ausbildungs- und Arbeitsplatz nicht schaffen. Beim diesjährigen „Josefstag", dem bundesweiten Aktionstag der Jugendberufshilfe, ließ er sich gemeinsam mit Vertretern der örtlichen verbandlichen Caritas in Dortmund die Förderangebote für am Ausbildungsmarkt benachteiligte junge Menschen erläutern. Unter anderem zeigten Teilnehmerinnen von berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen bei IN VIA Katholischer Mädchensozialarbeit und Caritasverband Dortmund, wie sie sich ihren „Traumarbeitsplatz" vorstellen. Dazu hatten sie aus Schuhkartons entsprechende Modelle gebastelt. Auf großes Interesse stießen auch die Angebote für alleinerziehende Mütter: Sie können in Teilzeit an entsprechenden Bildungsmaßnahmen teilnehmen.

zur vollständigen Meldung