29/01 - "Bibelübersetzungen unter der Lupe"

PRESSEMITTEILUNG

„Übersetzen – üb’ Ersetzen!“

Zeitschrift Bibel und Kirche nimmt Bibelübersetzungen unter die Lupe  

Stuttgart (KBW) – „Die Arbeit an einer Bibelübersetzung ist ein ständiger Lernprozess für die Übersetzenden, und die dann vorliegende Übersetzung soll auch den Lesenden zum Lernen verhelfen.“ So charakterisiert Professor Jürgen Ebach, Bochum, die ständige Arbeit am Bibeltext. Die Überschrift zu seinem Beitrag im neusten Heft der Zeitschrift „Bibel und Kirche“ wurde auch zum Titelthema: „Übersetzen – üb’ Ersetzen!“. Anhand anschaulicher Beispiele stellt Ebach die Herausforderungen dar, die sich allgemein beim Übersetzen und speziell bei der Bibelübersetzung ergeben.

Weitere Beiträge im Heft widmen sich einzelnen Bibelübersetzungen und ihrer jeweiligen Charakteristik; angefangen bei der griechischen Übersetzung der hebräischen Bibeltexte, der Septuaginta, bis hin zur aktuell übersetzten Basisbibel, die den Lesegewohnheiten des Computerzeitalters entgegenkommen will. Mit der derzeit in Revision befindlichen Einheitsübersetzung befasst sich Professor Michael Theobald, Tübingen. Lutherbibel, die neue Zürcher Übersetzung von 2007 und die Bibel in gerechter Sprache werden ebenfalls genauer unter die Lupe genommen.

Ein „Zwischenruf“ des ehemaligen Bibelwerk-Direktors Franz-Josef Ortkemper setzt sich mit der möglichen Neuformulierung des Kelchworts in der Eucharistiefeier auseinander: Für „viele“ oder „alle“? Professor Otmar Fuchs, Tübingen, erörtert eine mögliche Mitbestimmung der Gläubigen bei der Bibelübersetzung, da es beim Übersetzen immer auch um Entscheidungen gehe.

Bibel und Kirche, Organ der Katholischen Bibelwerke in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Heft 1/2014, 64 Seiten, Einzelheft 6,90 Euro
ISBN 978-3-944766-02-7, ISSN 0006-0623.

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Jürgen Simon
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