16/08 - „Arznei“ gegen armutsbedingte Krankheit

16. August 2012. Die Caritas-Konferenzen (CKD) im Erzbistum Paderborn haben eine Solidaritätsaktion mit von Armut betroffenen Menschen gestartet: Der Diagnose „armutsbedingte Krankheit“ soll mit dem Medikament „CKD-forte“ symbolisch zu Leibe gerückt werden. Die Wirkstoffkombination: Ehrenamtliches Engagement, Einsatz für arme und kranke Menschen und Förderung von Solidarität – Rezepte, die die Caritas-Konferenzen in mehr als 700 Gruppen vor Ort seit langem erfolgreich einsetzen. Eine Postkartenaktion sensibilisiert zudem für die Fakten zu armutsbedingter Krankheit: Arme Menschen gehen zum Beispiel wegen der hohen Kosten seltener zum Arzt und leiden daher öfter an chronischen und psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen und einer kürzeren Lebenserwartung. Mit „CKD-forte“ wollen die CKD-Konferenzen auch kommunale Verantwortungsträger zur Solidarität im politischen Handel ermutigen.  

Weitere Informationen und Aktionsmaterial:

Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) im Erzbistum Paderborn, Postfach 1824, 33048 Paderborn, Tel. 05251/209-280, E-Mail: ckd@caritas-paderborn.de

Komplette Presseinformation auf der Homepage des Diözesan-Caritasverbandes