06/02 - Erklärungen und Kommentare zum Memorandum "Kirche 2011"

06/02:Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, erklärt zum Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“: 

"Mit ihrem Memorandum wollen zahlreiche Professorinnen und Professoren der Katholischen Theologie zum Gespräch über die Zukunft von Glauben und Kirche in Deutschland  beitragen. Zu diesem Gespräch haben die deutschen Bischöfe eingeladen. Es benötigt anregende und weiterführende Einsichten und Überlegungen. Es ist ein gutes Signal, dass sich auch die Unterzeichner daran beteiligen wollen. Seit über zwanzig Jahren gibt es einen strukturierten Dialog der deutschen Bischöfe mit den Fachleuten der verschiedenen Fächer der Theologie. Er hat sich bewährt und ist für beide Seiten vorteilhaft. "

Vollständiger Text auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz

Vollständiger Text des Memorandums "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch"

Katholisch.de dokumentiert die bisherige Debatte in einem eigenen Dossier

Weitere Kommentare und Stellungnahmen

FAZ vom 6. Febr. 2011, Seite 9: Manfred Lütz: Ein Dokument der Resignation und Verzweiflung. Das Memorandum der 144 kath. Theologieprofessoren offenbart die Machtlosigkeit ihrer Zunft. 

Die Tagespost, 5. Febr. 2011, S. 16/17: Manfred Lütz: Ein Lippenbekenntnis, das provoziert. Ohne den Glauben an Gott und das ewige Leben ist die priesterliche Ehelosigkeit nicht zu verstehen - Wo dieser Glaube schwindet, wächst die Kritik. Die Aggression, mit der bisweilen gegen den Zölibat gekämpft wird, lässt tief blicken - Ein Beitrag zur Zölibatsdebatte aus psychologischer Sicht.

Stellungnahme von Walter Kardinal Kasper (abgedruckt am 11. Februar 2011 in der FAZ): http://www.kardinal-kasper-stiftung.de/Theologen-Memorandum.html

Spiegel online: Kommentar von Matthias Matussek "Die Kirche und die Abrissbirnen"

katholisch.de: "Tabus darf es nicht geben" - Interview mit Professor Georg Steins (Osnabrück), einer der Initiatoren des Memorandums

Eine Sammlung verschiedener Stellungnahmen bietet auch das Münsteraner Forum für Theologie und Kirche an.